Chronik |
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Verbandsgründung
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Im Jahr 1957 beschloß der Gemeinderat von Großschwarzenlohe unter dem damaligen 1. Bürgermeister Johann Abraham den Bau einer gemeindeeigenen Wasserversorgung. |
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1959
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Im Jahr 1959 wurde das Landesamt f. Wasserversorgung u. Gewässerschutz, München mit der Planung der zentralen Wasserversorgung für diese Orte beauftragt. |
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1960
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Im Februar 1960 verstarb unerwartet der 1. Vorsitzende Johann Abraham. Als Nachfolger wurde am 1. Juni 1960 Herr Georg Hopfengärter, Großschwarzenlohe in der 2. Verbands-Versammlung gewählt. |
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1961
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Im Jahr 1961 wurde das Maschinenhaus errichtet und die Maschinenanlage installiert, die ersten 50 Haushalte konnten ab Dezember mit Wasser versorgt werden, der Wasserpreis betrug 0,55 DM. Der Zweckverand stellte Herrn Christoph Abraham aus Großschwarzenlohe als Wassermeister ein. Der erste Bauabschnitt wurde fertiggestellt. |
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1962-64
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Im August 1962 wurde der 2. Bauabschnitt vergeben, der die Errichtung der Wassertürme Leerstetten und Kornburg vorsah. |
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1965
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Im Jahr 1965 war der 1. und 2. Bauabschnitt abgeschlossen, der Zweckverband versorgte nun 653 Anschlussnehmer mit Trink- und Brauchwasser. Als Ausdruck der Freude über die Fertigstellung dieses Gemeinschaftswerkes wurde am 12. September 1965 ein Wasserfest gefeiert. |
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1966-1967
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Im Jahr 1966 baute der Zweckverband ein Werkmeisterwohnhaus in unmittelbarer Nähe zum Wasserwerk. Außerdem wurde das erste Kraftfahrzeug, ein VW-Bus angeschafft. |
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1968-1970
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Im Jahr 1968 wurde das Wasserwerk mit größeren Pumpen ausgestattet und der im Jahr 1964 nicht ausgebaute Brunnen II auf 120 m Tiefe gebracht, die Wasserförderung dieses Brunnen war dann hervorragend. Am 16.8.1968 wurde neu gewählt, die bisherigen Vorsitzenden wurden wieder in ihren Ämtern bestätigt. |
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1971
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Daher wurde am 3.12.1971 die Erweiterung des Maschinenhauses und der Aufbereitungsanlage beschlossen, ebenso musste an die Errichtung eines Hochbehälters gedacht werden. Das Grundstück hierfür wurde in diesem Jahr gekauft. Der Wasserpreis betrug ab Januar 1971 0,80 DM. |
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1972
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Im Jahr 1972 übernimmt Frau Wiedmann die Geschäftsführung des Zweckverbandes, Herr Norbert Fylak wurde als Wasserwart eingestellt. |
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1973-1974
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Um die Druckverhältnisse der stark gewachsenen Gemeinde Leerstetten mit ihrer dichten Bebauung zu verbessern, wurde 1973 eine Drucksteigerungsanlage im Wasserturm Leerstetten eingebaut, welche die Druckverhältnisse zur allgemeinen Zufriedenheit verbessert hat. Im Jahr 1973 werden bereits 2.605 Haushalte mit Wasser versorgt. |
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1975
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Im Jahr 1975 wurde ein weiterer Brunnen, der Brunnen IV, niedergebracht. Außerdem wurde der Wasserpreis auf 1,00 DM angehoben. |
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1976
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Der seit dem Jahr 1971 angedachte Hochbehälterbau wurde 1976 in Angriff genommen und zwar wurde am 29.10.1976 der Bau der Zuleitung von Großschwarzenlohe zum künftigen Hochbehälter im Wald bei Raubersried, dem sogenannten „Roten Bühl“ beschlossen. Es wurde eine 500er Zuleitung gelegt, die im Jahr 1978 fertig war. |
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1978
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Im Jahr 1978 wurde der 2. Teil der Gebietsreform umgesetzt. Die Gemeinden Großschwarzenlohe und Kleinschwarzenlohe wurden in den Markt Wendelstein eingemeindet, die Gemeinde Leerstetten bildet nun zusammen mit Schwand nun den Markt Schwanstetten. Dies erklärt, warum Stadtteile und Gemeinden oftmals verschiedenen Wasserversorgungsunternehmen angeschlossen sind. |
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1979
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Im Jahr 1979 wurde für die Verwaltung eine Halbtagskraft eingestellt und zwar Frau Sonja Fylak aus Großschwarzenlohe. Am 27. Juli 1979 wurde der Hochbehälterbau beschlossen und zwar ein Behälter mit zwei Kammern mit einem Fassungsvermögen von zusammen 5.000 cbm. Mit dem Bau wurde noch im selben Jahr begonnen, die Fertigstellung war im Jahr 1981. Ebenfalls in der Sitzung vom 27. Ju.i 1979 fanden Neuwahlen statt, eine Änderung in der Vorstandschaft hat sich nicht ergeben. |
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1980-1981
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Die Einwohnerzahl und der Wasserverbrauch stiegen ständig an und daher musste im Jahr 1980 der Bau eines weiteren Brunnen, nämlich Brunnen V, beschlossen werden. Gleichzeitig musste die bestehende Aufbereitungsanlage erweitert werden. Aufgabe der Aufbereitungsanlage ist es, Eisen und Mangan, deren Inhalt geologisch bedingt ist, zu dezimieren, was über Filter mit halbgebrannten Dolomit bewerkstelligt wird. Die Aufbereitungsanlage wurde im Jahr 1981 fertig. |
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1982
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Ebenfalls durch die explosionsartige Bautätigkeit wurde im Jahr 1982 der Bau einer zweiten Versorgungsleitung vom Wasserwerk Großschwarzenlohe nach Leerstetten notwendig, die auch im Jahr 1982 noch fertiggestellt wurde. Der Wasserpreis wurde auf 1,30 DM angehoben. |
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1983-86
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Im Jahr 1983 wurde wegen der regen Bautätigkeit in den Wasserturm Kornburg eine Drucksteigerungsanlage eingebaut und im Jahr 1985 zur Lösung der Druckprobleme wegen der regen Bautätigkeit der Bau einer zweiten Versorgungsleitung begonnen, und zwar im ersten Bauabschnitt 1983 vom Wassewerk Großschwarzenlohe zum Wasserzählerschacht Kleinschwarzenlohe und im zweiten Bauabschnitt vom Wasserzählerschacht Kleinschwarzenlohe zum Wasserturm Kornburg, Fertigstellung und Inbetriebnahme im Jahr 1988. |
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1987
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Am 1.4.1987 wurde die Niederbringung des Tiefbrunnen V beschlossen und im selben Jahr fertiggestellt. |
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1988-1990
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Im Jahr 1988 legte Herr Fylak erfolgreich die Prüfung zum Wassermeister ab. |
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1991-1993
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Im Jahr 1991 standen wieder Neuwahlen an, der bisherige 1. Vorsitzende Hopfengärtner und der bisherige 2. Vorsitzende Endreß stellten sich nicht mehr zur Wahl. Gewählt wurden von der Verbandsversammlung am 15.10.1991 der 1. Bürgermeister des Marktes Wendelstein, Herr Wolfgang Kelsch und als dessen Stellvertreter der 1. Bürgermeister des Marktes Schwanstetten, Herr Alfred Herzig. Herr Georg Hopfengärtner wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. |
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1994
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Im Januar 1994 wurde das Personal für das Wasserwerk durch Herrn Rühl aus Schwanstetten verstärkt, im Juli 1994 noch durch Herrn Augsdörfer, ebenfalls aus Schwanstetten. Am 7.6.1994 wurden die Arbeiten für die Erneuerung der Elektroanlagen im Wasserwerk Großschwarzenlohe vergeben, die im Dezember 1995 fertiggestellt waren. Die Kosten betrugen 1,2 Mill. DM. |
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1995
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Im Jahr 1995 ging Werkmeister Abraham in den Ruhestand, Herr Fylak wurde sein Nachfolger. |
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1996-2000
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Im Jahr 1996 wurde das Personal mit der Einstellung des Herrn Peipp aus Großschwarzenlohe verstärkt. Ebenfalls im Jahr 1996 wurde der Neubau eines Verwaltungsgebäudes in der Nähe des Wasserwerkes Großschwarzenlohe beschlossen, fertiggestellt und bezogen wurde es im September 1998. |
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2001
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Im Jahr 2001 wurde das Satzungsbüro Müller, Güntersleben, mit der Erstellung der Unterlagen für die Globalberechnung beauftragt. Hierzu mussten die Grundstücksgrössen und die Geschoßflächen aller Anschlussnehmer im Verbandsgebiet überprüft und festgehalten werden. |
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2002-2003
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Zum 1. Januar 2002 wurde vom Markt Schwanstetten die Wasserversorgung für die Ortsteile Schwand und Mittelhembach übernommen. Bestrebungen hierfür gab es mehr oder minder bereits seit dem Jahr 1974. Mit der Übernahme des Schwander Wasserwerkes kam der Zweckverband zum 31.12.2002 auf 5.461 Wasseranschlüsse. |
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2005-2006
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In der Verbandsversammlung vom 21.06.2005 wurde zur Sicherung der Wasserversorgung für die Ortsteile Schwand und Mittelhembach durch das Wasserwerk Schwand die Bohrung von Brunnen III beschlossen und mit den Arbeiten begonnen. Der Wasserpreis wurde ab 1.1.2005 auf 0,95 € erhöht. |
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2007
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Im Jahr 2007 wurde die Staatsstrasse 2239 Kleinschwarzenlohe-Neuses ausgebaut. Es wurde zur Sicherstellung der Wasserversorgung Neuses und Penzendorf die Verlegung einer zweiten Versorgungsleitung in den Radweg beschlossen. |
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